Monatsinformation September 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, 

zu einer ernsthaften und nachhaltigen Hochschulausbildung gehört auch die Teilnahme an den für die Erlangung der angestrebten beruflichen Qualifikation erforderlichen Prüfungen. Wegen Nichterscheinens zur Prüfung kann das Kind einer Kindergeldempfängerin seinen Prüfungsanspruch in seinem Studiengang verlieren und nach Auffassung des Bundesfinanzhofs die Mutter zugleich den Kindergeldanspruch. 

Besondere Kosten des eigenen Wohnhauses können von den Gerichten als außergewöhnliche Belastung anerkannt werden, so z. B. die Kosten zur Be-seitigung von Hausschwamm. Die Prozesskosten wegen Baumängeln oder Kosten zur Beseitigung von „Mardertoiletten“ stellen nach finanzgerichtli-cher Ansicht keine außergewöhnlichen Belastungen dar. 

Im Rahmen der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gilt es auch weiterhin Änderungen zu beachten. So gilt bis zum 31.12.2020 der verringerte Umsatzsteuersatz von 16 Prozent und daher sinkt in dieser Zeit die Grenze für die Abschreibung sog. geringwertiger Wirtschaftsgüter. Zudem wurde höchstrichterlich entschieden, dass die Corona-Soforthilfe nicht gepfändet werden darf. 

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Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!

Wir arbeiten Digital – Auszeichnung zur Digitalen DATEV-Kanzlei

Steuerberatung innovativ denken, das ist der Ansatz den unsere Kanzlei mit verschiedenen digitalen Lösungen verfolgt. Auf diesem Weg wurden wir nun als Digitale DATEV-Kanzlei ausgezeichnet. Damit sind wir eine der wenigen Kanzleien in Mecklenburg-Vorpommern und Nord-Brandenburg, die diese Auszeichnung erhalten hat.

Was bedeutet innovativ denken und digitale Lösungen verfolgen für uns und für unseren Partner DATEV?

Wir arbeiten mit einer Vielzahl unserer Mandaten mit Unternehmen Online von DATEV zusammen. Dieser Online-Service schafft eine flexible Plattform für die Zusammenarbeit zwischen unseren Mandanten und unserer Kanzlei. Unterlagen, die für die Buchführung notwendig sind (z.B. Eingangs- und Ausgangsrechnungen, weitere Rechnungsdaten), werden uns in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Auf Basis der digitalen Belege können Zahlungsaufträge ausgeführt werden, es kann bei Bedarf ein Kassenbuch geführt werden und die Kontoumsätze der Mandanten werden überwacht – alles mit einem System und alles von überall einsehbar. Ein Prozess der die Effizienz unserer Mandaten erheblich steigert!

Aber das ist nicht alles, was unseren innovativen Gedanken ausmacht! Zudem haben wir im Zuge der vergangenen Monate eine Infrastruktur aufgebaut, die es uns und unseren Mandanten erlaubt auf kurzen Wegen mit uns zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten, uns in die Augen zu schauen und dafür nicht vor Ort sein zu müssen.

Weiterhin findet unsere Gaede & Lehmann Cloud zum Datenaustausch, zur Datenvorhaltung und zur redundanten Speicherung von Dokumenten vermehrt Interesse bei unseren Mandanten. Durch diesen Service bieten wir dem Mandanten eine sichere, DSGVO konforme Ablage auf bei uns stehenden Servern.

Wollen auch Sie Ihre Prozesse effizienter und digitaler gestalten? Dann kommen Sie gerne auf uns zu!

Monatsinformation August 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Abzug von Verlusten bei späteren positiven Einkünften hat große Auswirkungen auf die Steuerbelastungen. Dies wird insbesondere in diesem Jahr deutlich, in dem viele Unternehmen/Unternehmer voraussichtlich Verluste erwirtschaften werden. Daher stellt sich gerade jetzt die Frage: Wann kommt ein Verlustvortrag zur Anwendung?

Interessant für Steuerpflichtige ist auch immer die Geltendmachung von Fahrtkosten zur Arbeit. Das Thüringer Finanzgericht hatte sich in diesem Zusammenhang mit der Frage zu beschäftigen, ob ein Taxi als „öffentliches Verkehrsmittel” gelten kann.

Das „Zweite Gesetz zur steuerlichen Entlastung von Familien sowie zur Anpassung weiterer steuerlicher Regelungen“ wurde am 3. Juli 2020 veröffentlicht. Seine Regelungen sollen zur angemessenen Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit von Familien bei der Bemessung der Einkommensteuer führen.

Und auch die Corona-Krise bringt weitere Veränderungen. Durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung wird die Umsatzsteuer befristet vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 abgesenkt. Dadurch gibt es einiges zu beachten.

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Monatsinformation Juli 2020

 Sehr geehrte Damen und Herren, 

die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 mit dem Entwurf des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes wesentliche Entscheidungen des Konjunktur- und Zukunftspakets getroffen. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um Deutschland aus der Corona-Krise zu führen. Kernpunkte sind die Senkung der Mehrwertsteuer sowie Entlastungen für Familien, Wirtschaft und Kommunen. 

Neben Österreich, den Niederlanden, Luxemburg und Belgien wurde nun auch mit Frankreich für Grenzgänger eine Konsultationsvereinbarung getrof-fen. Damit sollen grenzüberschreitend tätige Arbeitnehmer im Hinblick auf die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie entlastet werden. 

Zudem hat das Finanzgericht Münster entschieden, dass das Finanzamt die Corona-Soforthilfe nicht pfänden darf. 

Außerdem erfahren Sie mehr über Werbungskosten bei berufsbedingtem Umzug und worauf bei Erstellung von Gutscheinen aus Gründen der Ände-rung des Umsatzsteuersatzes zu beachten ist. 

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