Monatsinformation November 2020

 Sehr geehrte Damen und Herren, 

mit dem Jahressteuergesetz 2020 sollen neue Anreize für das Ehrenamt ge-setzt und Vereinfachungen erreicht werden. Durch eine Erhöhung des Freibe-trags für Übungsleiter auf 3.000 Euro und eine Anhebung der Ehrenamtspau-schale auf 840 Euro soll der Einsatz ehrenamtlich Tätiger gewürdigt werden. 

Zudem soll ab 2021 die Pendlerpauschale ab dem 21. Entfernungskilometer von 30 auf 35 Cent steigen, von 2024 an noch weiter auf 38 Cent pro Kilome-ter. Geringverdiener sollen eine sog. Mobilitätsprämie bekommen. 

Der Bundesrat hat die Verlängerung der zehnjährigen Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge gebilligt. Reine Elektrofahrzeuge, die in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen wurden bzw. werden, sind damit weiterhin von der Kfz-Steuer befreit. 

Lesen Sie außerdem über steuerliche Auswirkung beim Arbeiten im Ausland, warum Vermieter haushaltsnahe Dienstleistungen nur mit Nachweis geltend machen können und über die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerb-steuer beim Grundstückserwerb. 

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Monatsinformation Oktober 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

wer kennt es nicht? Eine Fliese im Badezimmer muss ersetzt werden, die Dachrinne wurde schon länger nicht mehr gereinigt, die Waschmaschine streikt. Derartige sog. Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die im Haushalt des Steuerpflichtigen vorgenommen werden, können unter engen Voraussetzungen den Einkommensteuerbetrag um bis zu 1.200 Euro senken.

Das Bundeszentralamt für Steuern ist derzeit verstärkt mit Anträgen auf Vergabe einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beschäftigt. Beachten Sie bitte, dass die besagte Vergabe ausschließlich auf schriftlichen Antrag erfolgt.

Wegen unangemessen hoher Geschäftsführerbezüge kann einer gGmbH die Gemeinnützigkeit versagt werden. Die zuständigen Richter begründeten ihre Entscheidung im konkreten Fall mit einem sog. Fremdvergleich.

Die Corona-Krise beschäftigt zunehmend die Gerichte. In einem bereitsrechtskräftigen Urteil zu sog. Corona-Entschädigungsklagen wurde die Klage eines Gastronomen abgewiesen, der vom Land Niedersachsen Entschädigung für Umsatzverluste beanspruchte.

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Monatsinformation September 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, 

zu einer ernsthaften und nachhaltigen Hochschulausbildung gehört auch die Teilnahme an den für die Erlangung der angestrebten beruflichen Qualifikation erforderlichen Prüfungen. Wegen Nichterscheinens zur Prüfung kann das Kind einer Kindergeldempfängerin seinen Prüfungsanspruch in seinem Studiengang verlieren und nach Auffassung des Bundesfinanzhofs die Mutter zugleich den Kindergeldanspruch. 

Besondere Kosten des eigenen Wohnhauses können von den Gerichten als außergewöhnliche Belastung anerkannt werden, so z. B. die Kosten zur Be-seitigung von Hausschwamm. Die Prozesskosten wegen Baumängeln oder Kosten zur Beseitigung von „Mardertoiletten“ stellen nach finanzgerichtli-cher Ansicht keine außergewöhnlichen Belastungen dar. 

Im Rahmen der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gilt es auch weiterhin Änderungen zu beachten. So gilt bis zum 31.12.2020 der verringerte Umsatzsteuersatz von 16 Prozent und daher sinkt in dieser Zeit die Grenze für die Abschreibung sog. geringwertiger Wirtschaftsgüter. Zudem wurde höchstrichterlich entschieden, dass die Corona-Soforthilfe nicht gepfändet werden darf. 

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Wir arbeiten Digital – Auszeichnung zur Digitalen DATEV-Kanzlei

Steuerberatung innovativ denken, das ist der Ansatz den unsere Kanzlei mit verschiedenen digitalen Lösungen verfolgt. Auf diesem Weg wurden wir nun als Digitale DATEV-Kanzlei ausgezeichnet. Damit sind wir eine der wenigen Kanzleien in Mecklenburg-Vorpommern und Nord-Brandenburg, die diese Auszeichnung erhalten hat.

Was bedeutet innovativ denken und digitale Lösungen verfolgen für uns und für unseren Partner DATEV?

Wir arbeiten mit einer Vielzahl unserer Mandaten mit Unternehmen Online von DATEV zusammen. Dieser Online-Service schafft eine flexible Plattform für die Zusammenarbeit zwischen unseren Mandanten und unserer Kanzlei. Unterlagen, die für die Buchführung notwendig sind (z.B. Eingangs- und Ausgangsrechnungen, weitere Rechnungsdaten), werden uns in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Auf Basis der digitalen Belege können Zahlungsaufträge ausgeführt werden, es kann bei Bedarf ein Kassenbuch geführt werden und die Kontoumsätze der Mandanten werden überwacht – alles mit einem System und alles von überall einsehbar. Ein Prozess der die Effizienz unserer Mandaten erheblich steigert!

Aber das ist nicht alles, was unseren innovativen Gedanken ausmacht! Zudem haben wir im Zuge der vergangenen Monate eine Infrastruktur aufgebaut, die es uns und unseren Mandanten erlaubt auf kurzen Wegen mit uns zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten, uns in die Augen zu schauen und dafür nicht vor Ort sein zu müssen.

Weiterhin findet unsere Gaede & Lehmann Cloud zum Datenaustausch, zur Datenvorhaltung und zur redundanten Speicherung von Dokumenten vermehrt Interesse bei unseren Mandanten. Durch diesen Service bieten wir dem Mandanten eine sichere, DSGVO konforme Ablage auf bei uns stehenden Servern.

Wollen auch Sie Ihre Prozesse effizienter und digitaler gestalten? Dann kommen Sie gerne auf uns zu!