Monatsinformation Juli 2020

 Sehr geehrte Damen und Herren, 

die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 mit dem Entwurf des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes wesentliche Entscheidungen des Konjunktur- und Zukunftspakets getroffen. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um Deutschland aus der Corona-Krise zu führen. Kernpunkte sind die Senkung der Mehrwertsteuer sowie Entlastungen für Familien, Wirtschaft und Kommunen. 

Neben Österreich, den Niederlanden, Luxemburg und Belgien wurde nun auch mit Frankreich für Grenzgänger eine Konsultationsvereinbarung getrof-fen. Damit sollen grenzüberschreitend tätige Arbeitnehmer im Hinblick auf die Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie entlastet werden. 

Zudem hat das Finanzgericht Münster entschieden, dass das Finanzamt die Corona-Soforthilfe nicht pfänden darf. 

Außerdem erfahren Sie mehr über Werbungskosten bei berufsbedingtem Umzug und worauf bei Erstellung von Gutscheinen aus Gründen der Ände-rung des Umsatzsteuersatzes zu beachten ist. 

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe der Monatsinformationen oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne. 

Monatsinformation Juni 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, 

ein erhöhtes Maß an „Homeoffice-Tagen“ kann zu einer Änderung der Auf-teilung der Besteuerungsrechte und damit zu einer Änderung der steuer- lichen Situation betroffener Grenzpendler führen. Das Bundesfinanzministe-rium hat daher mit den entsprechenden Ländern Vereinbarungen getroffen, die grenzüberschreitend tätige Arbeitnehmer im Hinblick auf die Maßnah-men zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie entlastet. 

Ein Verfahren mit „besonderer Bedeutung“ wird vor dem Finanzgericht Saar-land geführt. Es geht um die Doppelbesteuerung von Renten, gegen die sich ein Ruheständler wehrt. 

Aufgrund der schweren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind Millio-nen Beschäftigte von Kurzarbeit betroffen. Darum einigte sich der Koaliti-onsausschuss auf eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes. Die Erhöhungen sind abhängig von der Dauer der Kurzarbeit und gelten maximal bis Ende des Jahres. 

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe der Monatsinformationen oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne. 

Monatsinformation Mai 2020

 Sehr geehrte Damen und Herren, 

die Corona-Krise beeinflusst mittlerweile fast alle Lebensbereiche. Im steuer-lichen Bereich ergeben sich daher auch viele Fragen, die die Finanzbehörden und Gerichte zu erörtern haben. So erließ das Bundesfinanzministerium eine Verfügung, die die Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus auf steuerliche Maßnahmen behandelt und teilte Steuerbefreiungen für Beihil-fen und Unterstützungen für Arbeitnehmer mit. Wenn ein Arbeitnehmer auf-grund eines Tätigkeitsverbot oder Quarantäne von seiner Arbeit fernzublei-ben hat, kann er nach dem Bundesarbeitsministerium einen Entgeltanspruch gegen seinen Arbeitgeber haben. 

Aber auch steuerliche Fragestellungen unabhängig von der Krise werden weiterbearbeitet. So entschied das Finanzgericht Münster, dass eine allein Führungskräften vorbehaltene Betriebsveranstaltung nicht pauschal besteu-ert werden darf. Das Gericht entschied außerdem zu gravierenden Mängeln bei der Kassenführung und den daraus resultierenden Hinzuschätzungen des Finanzamts. 

Wer eine selbst genutzte Immobilie von einem Fachbetrieb energetisch sa-nieren lässt, kann ab diesem Jahr eine Steuerförderung erhalten, wenn das Fachunternehmen eine entsprechende Bescheinigung ausstellt. 

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe der Monatsinformationen oder zu anderen Themen? Insbesondere bei der Umsetzung entsprechender Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise unterstützen wir Sie umfassend. 

Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne. 

Monatsinformation – April 2020

 Sehr geehrte Damen und Herren, 

die Corona-Krise hat Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche. Lesen Sie in dieser Ausgabe, was der Gesetzgeber und die zuständigen Institutionen bis-her an Maßnahmen eingeleitet haben. 

Der sog. Phantomlohn ist in die Abrechnung von Lohn- und Gehalt mit ein-zubeziehen. Es müssen dafür auch die entsprechend höheren Sozialversiche-rungsbeiträge angemeldet und abgeführt werden. Die Ursachen aus denen dieser Lohnbestandteil entstehen kann, können – wie aufgezeigt wird – viel-fältig sein. 

Fahrtenbuch und Arbeitszeugnis sind Themenbereiche, die immer wieder Fragen aufwerfen und die Gerichte beschäftigen. Auch in jüngster Vergan-genheit haben sich Finanz- und Arbeitsgerichte mit unzureichend geführten Fahrtenbüchern oder dem Anspruch auf identische Bewertungen im Arbeits-zeugnis im Rahmen agiler Projekt-Teams beschäftigen müssen. 

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe der Monatsinformationen oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne.